Menora

Einen siebenarmigen Leuchter erhielt jetzt der Förderverein Alte Synagoge in Einbeck als Spende. Die Menora stammt aus dem Familienbesitz der Geschwister Barbara und Burkhard Demmler aus Amelsen; sie soll einen würdigen Platz in dem Gebäude in der Baustraße finden, wenn die Sanierung beendet ist. Ab sofort jedoch wird der Leuchter bereits bei den Veranstaltungen des Fördervereins sichtbar sein, kündigte Förderverein-Vorsitzender Frank Bertram an, der sich im Namen des Vorstandes herzlich für die Spende bedankte: „Das Interesse vieler Menschen an unserem Projekt zeigt uns, dass wir auf einem guten Weg sind, die Alte Synagoge in Einbeck als Ort der Begegnung und des offenen Dialogs zu entwickeln."

Mehr als Erinnern

PodiumsteilnehmerMehr als Erinnern – wie gelingt ein Ort des Dialogs? Dieser Frage stellte sich die fünfte Konferenz des Netzwerks „Topografie der Erinnerung – Gedenken und Erinnern in Südniedersachsen" in Einbeck. Veranstaltet wurde sie vom Förderverein Alte Synagoge in Kooperation mit der KZ-Gedenkstätte Moringen. Ziel eines im Mittelpunkt der Veranstaltung stehenden öffentlichen Podiumsgesprächs war es, eine Vision für Orte zu entwickeln, die sich als Foren des offenen Dialogs verstehen. „Wir nehmen aus der Diskussion dankbar viele Impulse und Anregungen mit auf unseren Weg hin zu einem durchaus auch unbequemen Ort des lebendigen Dialogs", zog der Vorsitzende des Fördervereins Alte Synagoge, Frank Bertram, ein Fazit.

 

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