Fassadensanierung beginnt


Das Gerüst steht, in den nächsten Wochen haben die Handwerker auf dem Gelände der Alten Synagoge in Einbeck wieder das Sagen: Der Förderverein kann in diesem Sommer die Fassade des 200 Jahre alten denkmalgeschützten Fachwerkgebäudes sanieren lassen. Die Alte Synagoge in der Baustraße ist eines der letzten Zeugnisse jüdischen Lebens in Einbeck.

Die Einbecker Morgenpost berichtet darüber am 21. Juni 2017.

Die Kosten für die Arbeiten in Höhe von kalkulierten insgesamt rund 64.000 Euro werden vom Niedersächsischen Landesamt für Denkmalpflege (45.000 Euro) und von der Kultur- und Denkmalstiftung des Landkreises Northeim (19.000 Euro) getragen. „Dafür sind wir sehr dankbar", sagte Förderverein-Vorsitzender Frank Bertram. „Wir schaffen mit der Alten Synagoge einen Ort der Begegnung und des offenen Dialogs, der jetzt eine sanierte Außenfassade bekommt."
Der Bauabschnitt erfolgt wie bislang in enger, fachlich konstruktiver Abstimmung mit der Denkmalbehörde Stadt Einbeck, die das Projekt seit Beginn positiv und kooperativ begleitet. Ziel ist dafür Sorge zu tragen, dass das Hauptgebäude eine wetterfeste Gebäudehülle erhält. Das vom Förderverein beauftragte Ingenieurbüro Mathias Cortnum (Strodthagen) koordiniert alle Arbeiten. Beauftragt sind nach einer beschränkten Ausschreibung drei regionale Handwerksunternehmen: Der Malerbetrieb Hinkelmann GmbH wird die Holzkonstruktion sandstrahlen und freilegen, die Gefache und die Holzkonstruktion streichen. Die Zimmerei Markoldendorfer Holzbau wird erforderlichenfalls Holzbauteile ertüchtigen. Die Firma Mattern GmbH ist beauftragt, nicht haftende Gefache freizulegen, den Gebäudesockel aufzuarbeiten und die Gefache zu verputzen. Hinzu kommen werden noch Tischlerarbeiten für die drei Außentüren, die Ausschreibung dafür erfolgt in den nächsten Wochen.


Gefördert durch das Niedersächsische Landesamt für Denkmalpflege, Hannover

 

 

 

 

Das Projekt wird gefördert aus Mitteln der Kultur- und Denkmalstiftung des Landkreises Northeim

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