Benefizkonzert "Schall & Rauch"


(c) Einbecker MorgenpostDie Alte Synagoge war an dem Sommerabend im Mai bis auf den letzten Platz besetzt, die Resonanz überwältigend, der Abend ein erfolgreicher: Zu einem Benefizkonzert war das Berliner Männer-Quartett „Schall & Rauch“ zu Gast in Einbeck, das Musik der Comedian Harmonists wieder lebendig werden ließ, aber auch A-cappella-Musik, mit der niemand gerechnet hat. Die "Einbecker Morgenpost" berichtete darüber am 1. Juni.

Fotos vom Konzert am 21. Mai 2016
(c) Einbecker Morgenpost / Kay Weseloh

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„Evergreens im Frack“ erklingen bei einem Benefizkonzert am Sonnabend, 21. Mai, um 20 Uhr in der Alten Synagoge in Einbeck, Baustraße 15a. Das Berliner Männer-Quartett „Schall & Rauch“ stellt die Musik der Comedian Harmonists in den Mittelpunkt. Dieses legendäre Sextett („Veronika, der Lenz ist da“) ist eines der musikalischen Vorbilder von „Schall & Rauch“ und hat Musikgeschichte geschrieben. Der Eintritt ist frei, Spenden zugunsten des Fördervereins Alte Synagoge sind möglich.

Mit ihren komplexen und zugleich anspruchsvollen Vokal-Arrangements, garniert mit Instrumenten-Imitationen, gehören die Comedian Harmonists zu den wichtigen Wegbereitern der A-capella-Musik. Besonders traurig war das Ende der Comedian Harmonists: Drei der Sänger waren Juden und durften Mitte der 1930-er Jahre nicht mehr auftreten, die Formation trennte sich.

Für den zweiten Tenor von „Schall & Rauch“ ist das Konzert in Einbeck am 21. Mai eine Rückkehr zu seinen Wurzeln: Rainhard Koch hat seine Kindheit und Jugend in Einbeck verbracht und freut sich auf einen Auftritt in der alten Heimat. Außerdem mit dabei sind Martin Heger (1. Tenor), Matthias Lichtenberg (Bariton) und Hans-Joachim Haase (Bass).

Das Konzert unter dem Titel „Evergreens im Frack“ verspricht feinste A-capella-Musik, schwungvolle Moderation und jede Menge Vergnügen. An DSDS, „Voice of Germany“ oder die „Wise guys“ war noch lange nicht zu denken, als sich Anfang der 1990-er Jahre in Berlin das Ensemble „Schall & Rauch“ zusammenfand, um sich dem anspruchsvollen A-capella-Gesang zu widmen. Was als kleiner Gag begann, ist mittlerweile zu einem festen Bestandteil der Berliner Gesangsszene geworden.  Nach kurzer Pause und Umbesetzung ist „Schall & Rauch“ seit nunmehr acht Jahren wieder musikalisch aktiv und hat auf verschiedenen Berliner Kleinkunstbühnen seine Zuhörer verzaubert. Frech, witzig und nicht immer ganz ernst fassen die Sänger alles an, was sich irgendwie mit vier Stimmen auf die Bühne bringen lässt.

Der Eintritt zu dem Konzert am 21. Mai ist frei, Spenden zugunsten des Fördervereins Alte Synagoge sind möglich. Das Gebäude in der Baustraße wird vom Förderverein denkmalgerecht saniert. Der Verein möchte das Haus als Ort der lebendigen Begegnung nutzen, der Menschen verschiedener Kulturen, Religionen und Generationen zu einem offenen Dialog zusammen führt.

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