Sanierung Nebengebäude abgeschlossen


Der Förderverein Alte Synagoge in Einbeck konnte viele Besucher „auf einen Kaffee“ im sanierten Nebengebäude begrüßen. Der Bauabschnitt der denkmalgerechten Sanierung des ehemaligen Stallgebäudes ist abgeschlossen. Der Vorstand freut sich über die Möglichkeit, durch Küche und WC-Anlagen das ehemalige Synagogen-Gebäude in Zukunft noch besser als Ort der Begegnung und des offenen Dialogs nutzen zu können.

Die Einbecker Morgenpost berichtet am 1. März über unseren "Kaffee-Treff".

 

Für insgesamt rund 165.000 Euro sind in enger Abstimmung mit der örtlichen Denkmalpflege auf einer Grundfläche von rund 30 Quadratmetern vier gut nutzbare Räume entstanden: Eine Küche, ein Raum für zwei getrennte Toiletten, ein barrierearmes WC sowie ein Raum für einen Gasbrennwertkessel, der in Zukunft auch das Hauptgebäude mit versorgen wird.

KücheDafür sind die notwendigen Versorgungsleitungen (Wasser, Strom, Gas) von der Straße aus neu gelegt worden. Alle Räume haben einen Gussasphaltestrich-Fußboden auf einer Betonsohle erhalten. Die östliche Giebelwand wurde komplett erneuert, hinter der Fachwerk-Fassade ist eine Holzrahmenwand mit Innendämmung eingezogen. Gefache mussten teilweise erneuert werden. Neben Fenstern, Türen und den Sanitäranlagen (WC, barrierearmes WC) ist in dem Nebengebäude eine funktionelle Küche eingebaut worden, die für Veranstaltungen genutzt werden kann.

Von den 165.000 Euro stammen rund 20.000 Euro von der Kultur- und Denkmalstiftung des Landkreises Northeim und rund 15.000 Euro von der Volksbank-Stiftung. Das Projekt wurde wesentlich mit rund 130.000 Euro durch Mittel des Städtebaulichen Denkmalschutzes im Fördergebiet Neustadt-Möncheplatz realisiert. Die AKB-Stiftung Einbeck stellte 6000 Euro zur Verfügung, damit auch gleich die Küche mit eingebaut werden konnte. Für die Unterstützung ist der Vorstand allen Förderern sehr dankbar.

WCBeteiligt waren ausschließlich heimische Handwerker: die Firmen Mattern, Markoldendorfer Holzbau, Tischlerei Papenberg (Bad Gandersheim), Malerbetrieb Saal (Kreiensen), Hoppert Heizungs- und Lüftungsbau GmbH, Elektro-Isemann sowie Küchen-Rosenthal. Ausführender Architekt war das Büro ssp Sander in Bad Gandersheim.

Wikipedia