Mendelssohn-Konzert


Ein Komponist zwischen jüdischer und christlicher Tradition ist Felix Mendelssohn. Der Pianist Siegfried Großmann aus Seesen wird am Sonnabend, 25. April, um 18 Uhr in der Alten Synagoge in Einbeck die Gratwanderung in Mendelssohns Musik deutlich machen – am Flügel und mit erläuternden Worten. Der Eintritt ist frei, Spenden zugunsten des Fördervereins Alte Synagoge sind möglich.

 

Siegfried Großmann / Foto: privatAuf dem Programm stehen Variations Sérieuses Op. 54 sowie sechs Präludien und Fugen Op. 35. Wie etwa in den Oratorien, vor allem dem „Elias“, sind auch in der Instrumentalmusik von Felix Mendelssohn Spuren seiner jüdischen Herkunft zu finden, vor allem der zeitgenössischen Synagogalmusik. „Mendelssohn ist diese Gratwanderung bewusster gegangen als lange Zeit angenommen“, sagt Siegfried Großmann. Das will das Konzert in der Einbecker Synagoge hörbar machen. Siegfried Großmann, Jahrgang 1938, ist evangelisch-freikirchlicher Pastor im Ruhestand, Autor theologischer Sachbücher und Pianist. Er lebt in Seesen und hat sich intensiv mit jüdischer Geschichte und auch mit der jüdischen Tradition im Werk Mendelssohns beschäftigt.

Felix Mendelssohn, geboren 1809 in Hamburg, war ein deutscher Komponist, Pianist und Organist. Er gilt als einer der bedeutendsten Musiker der Romantik. Mendelssohn setzte sich für die Aufführung von Werken Georg Friedrich Händels und Johann Sebastian Bachs ein. Damit trug er wesentlich zu ihrer Wiederentdeckung und dazu bei, dass sich ein Verständnis für die „klassische“ Epoche der deutschen Musik herausbilden konnte.

Die Veranstaltung wird unterstützt von der Tangobrücke Einbeck.

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